“ Bevor du weitergehst“ von Laura Schroff [Rezension]

 

Rezension von “ Bevor du weitergehst“ von Laura Schroff und Alex Tresniowski.

 

Bibliographische Daten:

  • Laura Schroff und Alex Tresniowski
  • ins deutsche übersetzt von Marie Rahn
  • erschienen im Diana Verlag München
  • umfasst 350 Seiten
  • ( Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel “ Angels on Earth. Inspiring Stories of Fate, Frienship, and the power of connections bei Howard books)

 

Zum Inhalt: 

Die Autorin Laura Schroff hat mit ihrem ersten Buch “ Immer Montags beste Freunde“ einen Spiegelbestseller gelandet. Dort beschreibt sie, wie sie eines Tages in New York an einem bettelnden Jungen vorbeikommt und ihm nach kurzen Zögern zum Essen einlädt. Daraus entwickelt sich ein wöchentliches Ritual und letztlich eine jahrelange Freundschaft.
“ Bevor Du weitergehst“ resultiert aus diesem ersten Buch. Sie beschreibt, welche Kraft diese Geschichte über den Jungen Maurice entwickelte und wieviel Feedback sie für dieses Buch und auf ihren Vorträgen und Lesereisen erhalten hat.
Viele Menschen, die ihr begegnet sind, haben ähnliche Geschichten erlebt und ihr darüber erzählt.
So hält man mit “ Bevor Du weitergehst“ eine Sammlung der unterschiedlichsten wahren Geschichten in den Händen, die Laura Schorff zusammengetragen hat.
Das Buch ist unterteilt in sieben Teile unter die Begriffe:
Nächstenliebe, Bejahung, Zugewandtheit, Aufmerksamtkeit, Einzigartigkeit, Klarheit und Verbundenheit.
Durch die persönlichen Geschichten, die im Anschluss kommentiert bzw. ergänzt werden, sind diese Themen lebendig und erlebbar.
In dem Buch wird deutlich, dass nicht nur durch großen Taten Veränderung geschieht, sondern gerade die kleinen, fast alltäglichen Handlungsweisen viel bewirken können.

“ Manchmal,..,müssen wir den anderen einfach zeigen, dass sie uns nicht gleichgültig sind“

 

Wie hat es mir persönlich gefallen: 

Direkt von Anfang an hat mich das Buch gepackt. Es liest sich sehr gut und die erzählten Geschichten ziehen einen förmlich in das Geschehen. Mich interessieren die Lebensweg von Menschen, die nicht unbedingt gradlinienig sind. Hier werden sie stellenweise über mehrere Jahrzehnte wiedergegeben, so dass man auch immer erfährt “ wie die Geschichte ausgegangen ist“.
Anfangs berichtet die Autorin viel über das Thema “ Nächstenliebe“ und ich war fast schon skeptisch, ob es sich hierbei um ein “ christlich/ religöses Buch“ handelt, was mich persönlich nicht ganz so angesprochen hätte. Weiterhin wird oft von “ Engeln auf Erden“ gesprochen, auch hier begleitete mich anfangs die Skepsis in zu “ esoterische Gefilde“ abzutriften.
Beides war allerdings für mich nicht der Fall.
Den ebenfalls häufig verwendete Begriff der “ unsichbaren Bänder“ fand ich hingegen sehr passend und schön.

„Unsichtbare Bänder verbinden uns alle. Wir würdigen und aktivieren diese Verbindungen durch Nächstenliebe“

Die Geschichten motivieren im Alltag genauer hinzusehen und vielleicht sein eigenes Verhalten ein bisschen zu verändern, um viel zu bewirken.

„…oder sieht man ihn  ( die Welt) als einen Ort voller Verbindungen, Beziehungen und Gelegenheiten für Liebe, Gemeinschaft und inneres Wachstum?“

Hinzuweisen ist darauf, dass das Buch Geschichten aus den USA wiedergibt. Zustände, wie sie dort beschrieben werden, finden in unserem Land in dieser Ausprägung sicher so nicht statt. Es ist in einer recht “ amerikanisierten“ Form geschrieben, was ab und an als anstrengend empfunden werden kann.
Leider fand ich es im letzten Drittel etwas zu lang, so dass sich „die Inspiration“ aus den Geschichten langsam “ abnutzt“ . Es wurde zum Ende hin etwas etwas zäh, das ist schade.

Fazit:

Es ist ein gutes Buch, dass sich angenehm liest und dass die Weltsicht ein kleines bisschen verändern  und zu neuen Handlungsweisen motivieren kann.

Ein großes Dankeschön an Bloggerportal und Diana Verlag München für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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