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Nutrition/Ernährung Sachbuch – Eine neue Rubrik

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Eine neue Rubrik “Nutrition/Ernährung” auf dem Blog

Bisher habe ich hier auf dem Blog noch keine ” Sachbücher” vorgestellt. Ich habe in der Vergangenheit schon viele Diät- und Ernährungbücher gelesen und bin schlicht und einfach noch gar nicht auf die Idee gekommen sie hier vorzustellen. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich sie zum Teil im Rahmen meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin ( ist mittlerweile auch schon über 15 Jahre her) gelesen hatte oder im Hinblick auf meine nächste Diät. Zumindest ist Letzteres nicht unbedingt von “guten Gefühlen” begleitet.


Wie komme ich auf das Thema Ernährung?


Ich kämpfe schon seit einigen Jahren mit meinem Körpergefühl und habe über die Zeit und das Ausprobieren, einiges an persönlichen Erkenntnissen gewonnen.

Und genau das ist der entscheidende Punkt, dass es sich immer um persönliche Erkenntnisse handelt. Mein Mann und ich haben in der Vergangenheit so manche Ernährungsweise zusammen ausprobiert und dabei auch festgestellt, wie unterschiedlich unsere Körper reagieren.

Es hat mich wirklich Jahre gekostet herauszufinden, dass bei mir durch “Mangelernährung” in Form von Low-Carb-Diät meine Depression stark angetriggert wird.

Auch das jährliche Fasten auszuprobieren, hat immer wieder dazu geführt, dass ich mich am 2. Tag so extrem schlecht gefühlt habe, mit einer Art Migräneattacke (obwohl ich grundsätzlich nie Migräne habe), dass ich abbrechen musste. Jedesmal habe ich mich dann auch noch schuldig gefühlt, nach dem Motto ” hätte ich nur länger durchhalten müssen? Ist es der Kaffeeentzug?”.

Bis langsam die Erkenntnis gereift ist, ob es mir wert ist, so dünn zu sein und so viele Strapazen auf mich zu nehmen und mich dabei ständig kraftlos und krank zu fühlen? Es hat leider einige Jahre gedauert, bis ich für mich entscheiden konnte, lieber erngiegeladen meinen Alltag zu bestreiten und nicht permanent an einem Depressionsschub vorbei zu schlittern. Eine Entscheidung für ein besseres gesunderes Lebensgefühl. Und ja, auch heute fühle ich mich manchmal noch schlecht oder “zu dick”, aber grundsätzlich ist meine Lebensqualtität deutlich besser.


Ernährung ein heißes Eisen…


Ein ganz erheblichen Einfluss auf diese Entwicklung hatte der Blog von Ella Woodward “Deliciouslyella“, den ich fast seit seinem Beginn verfolge. Es wurde für mich wichtig, mich gesund zu ernähren und Kraft zu haben. Seit ca. zwei Jahren esse ich überwiegend vegetarisch und ich merke, wieviele Beschwerden verschwunden sind.

Grundsätzlich ist mir wichtig auch hier keinem Dogmatismus zu verfallen. Für mich geht es auch bei der Ernährung um Akzeptanz und Tolleranz. Jeder muss seine Erkenntnisse selbst erlangen bzw. hat andere Themen, die für sie/ihn wichtig und entscheidend sind.

Ernährung ist ein Thema, dass sehr viel mit Emotionen zusammenhängt. Viele Erinnerungen, die wir in uns tragen, sind mit Ernährungsthemen verbunden. Feste und Rituale, die man in der Kindheit erlebt hat, sind tief verankert und Mahlzeiten und Gerüche, die wir zu uns genommen haben, sind mit Emotionen verknüpft.


Nutrition/ Diät- Wortglauberei?


Der Begriff “Diät” ist bei uns vorallem mit dem “Verzicht” und dem “Kampf” verknüpft.

Der englische Begriff “Diet” bedeutet hingegen die Summe der Nahrung, die eine Person oder ein Organismus konsumiert.

Das englische “Nutrition” beschreibt die Wechselwirkung von Nährstoffen und anderen Substanzen in Lebensmitteln, im Bezug auf Erhaltung, Wachstum, Fortpflanzung, Gesundheit und Krankheit eines Organismus.

Ich bin zwar grundsätzlich kein Freund von englischen Begrifflichkeiten, allerdings gefallen mir diese beiden Definition deutlich besser, als die Verknüpfungen die zu den Worten “Diät” und “Ernährunglehre” in meinem Kopf entstehen.


Darum geht es…


Ich möchte versuchen in dieser neuen Rubrik Bücher oder Anderes zu diesem Thema vorzustellen, die einen “freien Ansatz” tragen.

Keine dogmatischen Pläne, sondern vielmehr dazu einladen sich verschiedene Aspekte genauer anzusehen und zu hinterfragen, ob dies interessant sein könnte. Nicht der große “Rund-um-Schlag”, sondern vielmehr kleine alltägliche Veränderungen, die ggf. viel bewirken können.

 

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