“Zwischen Dir und mir das Meer” von Katharina Herzog [ Rezension]

“Zwischen Dir und mir das Meer” von Katharina Herzog [ Rezension]

 

Zwischen Dir und mir das Meer

von Katharina Herzog

erschienen bei  Argon Verlag

erschienen im April 2018

Laufzeit: 7h 44 min

Gelesen von Elena Wilms

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Der Juni ist fast vorbei und ich habe mich, bei der #ReisedurchdieGenres zum Thema Liebesroman, diesmal für dieses Hörbuch entschieden.

Klappentext:

Zwei Meere, zwei Herzen, ein Schicksal …

Lena führt ein zurückgezogenes Leben auf Amrum. Sie sammelt Meerglas am Strand, das

sie zu Schmuck verarbeitet. Damit möchte sie sich etwas von dem zurückholen, was ihr die

See einst genommen hat: Vor fast 20 Jahren ist Lenas Mutter, eine gebürtige Italienerin,

nicht vom Schwimmen zurückgekehrt. Als Lena in den Dünen auf den Italiener Matteo trifft,

knistert es überraschend heftig zwischen den beiden. Aber am nächsten Morgen ist Matteo

ohne ein Wort des Abschieds fort. Er hat eine Mappe zurückgelassen, in der Lena Fotos

ihrer Mutter Mariella als junge Frau findet: so strahlend, wie Lena sie nie erlebt hat.

Zusammen mit ihrer Schwester Zoe reist Lena an die Amalfiküste um etwas über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren.

 

So hat es mir gefallen:

Obwohl der Titel fast schon ein bisschen kitschig klingt und ich dem Genre auch eher kritisch gegenüber stand, bin ich froh mich für dieses Buch entschieden zu haben.

Die Geschichte ist glücklicherweise gar nicht standardmäßig vorhersehbar, sondern mit vielen kleinen Komponenten, die zum Nachdenken anregen und die Irrungen und Wirrungen des Lebens gerecht werden.

Es wird in zwei Strängen erzählt. Abwechselnd aus der Sicht von Lena, die in der Gegenwart auf Amrum lebt und andererseits aus der Sicht von Mariella, Lenas Mutter, in der Vergangenheit an der italienischen Amalfiküste.

Beider Erzählstränge bringen dem Leser immer komplexere Informationen und halten toll den Spannungsbogen.

Elena Wilms gelingt es das Buch sehr ruhig und angenehm zu lesen und schafft damit einen echten Hörgenuss.

Es ist eine wirklich gelungene Geschichte, die nicht vordergründig rein um die Liebe zwischen zwei Menschen geht, sondern vielmehr um die Hoffnungen an das Leben und die Enttäuschungen, denen man ausgesetzt sein kann.

Lenas Arbeit in einem Hospiz und der frühe Tod der Mutter, bringen eine Tiefe in die Geschichte, die ich so gar nicht erwartet hätte. Lena versucht mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren und erfährt auf dieser Reise viel über sich und darüber, wie sie zukünftig ihr Leben gestalten will. Diese Entwicklungen und die Geschichte von Mariella haben mir gut gefallen und aus diesem Roman mehr als nur einen Liebesroman gemacht.

Die wunderbare Atmosphäre der italienischen Amalfiküste und auch des spröderen Amrums bieten hier natürlich alles was ein Urlaubslesespaß haben muss.

Daher eine klare Urlaubslese oder auch Hörempfehlung!

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