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“Was nie im Trend lag, kommt auch niemals aus der Mode” von Nora Ephron

“Was nie im Trend lag, kommt auch niemals aus der Mode” von Nora Ephron

erschienen am 05.10.2021 im Atlantikverlag

*vorsorglich kennzeichne ich hier die Links, die zur Verlagsseite und zur Autorenseite führen als Werbung*

Herzlichen Dank an den Atlantikverlag und Netgalley für die Bereitstellung des Leseexemplars!

 

Klappentext:

Nora Ephron ist Kult und dies ist ihr Kultbuch: Darin schreibt sie darüber, was es bedeutet, eine moderne Frau zu sein, deckt Tücken und Freuden, Hürden, Probleme und Chancen auf, und die kleinen Details, die wir alle zu gut kennen – vom ideellen Wert einer Handtasche über Diskriminierungen im Job bis hin zu grenzenloser Liebe zu Essen und den ersten Falten: ehrlich, klug, witzig und keineswegs gradlinig romantisch. Nicht zuletzt sind Ephrons Geschichten eine große Liebeserklärung an ihre Wahlheimat New York City. Ein absolutes Muss für jede Frau jeden Alters!


So hat es mir gefallen:

Nora Ephron war Journalistin bei der New York Post und wurde in den 80er Jahren als erfolgreiche Derhbuchautorin von u.a. ” Harry und Sally” bekannt. Sie war überzeugte New Yorkerin und verstarb 2012 in New York.

Der Atlantikverlag hat nun in diesem Buch verschiedene Essays der Autorin veröffentlicht. Hier geht es um das Leben an sich, das Leben als Frau und das Leben in New York. Mit einem Augenzwinkern und einer “New Yorker- Attitüde” sind die Geschichten allesamt sehr lesenswert.

Sie beschreibt ihre “Hassliebe” zu Handtaschen und den Aufwand, den Frau betreiben muss, um sich “Instand zu halten”. Das scheint zunächst etwas oberflächlich, allerdings “steigern” sich die Geschichten in ihrer Tiefe. So werden sie bspw. melancholisch, wenn es um das Thema Tod bzw. Tod der besten Freundin geht.

Man merkt an Nora Ephron, dass ihr Element die Sprache, das Schreiben ist und wer sich so über das Lesen äußerst, der spricht allen Buchliebhabern aus dem Herzen…

Durch Lesen werde ich klüger. Durchs Lesen habe ich später etwas zu erzählen. Lesen ist das Heilmittel, durch das sich meine Aufmerksamkeitsdefizitsstörung selbst reguliert. Lesen ist ein Abwehrzauber und das Gegenteil davon.

Man findet Geschichten darüber, was die Autorin im Rückblick auf das eigene Leben gerne vorher gewusst hätte. Einerseits, um es vielleicht besser zu machen, andererseits zeigt es auch die Veränderung in vielen Dingen über die Jahrzehnte. Ein interessantes Kapitel ist hier über den Wohnungsmarkt in New York.

Nora Ephron ist eine gute Beobachterin, sie hört genau hin und durch ihre Selbstironie und ihren speziellen Humor, setzt sie Themen des Alltags, gerne auch etwas überspitzt in Szene.

Ich habe es geliebt darin zu lesen, manchmal innerlich auch etwas mit den Augen gerollt, aber es war zu keiner Zeit ein langweilige Lektüre.

Fazit:

Ein sehr amüsantes und nachdenkliches Buch, dass die große Komptenz der Autorin, das Schreiben von unterhaltsamen Geschichten, wunderbar zum Ausdruck bringt.

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