Mein Besuch der Frankfurter Buchmesse #FBM17

 

Am Mittwoch, den 11.10.2017 ging es für mich los zu Buchmesse Frankfurt.

Den Startschuss der Messe konnte man gar nicht verpassen, da im Vorfeld täglich mit sich erhöhender Frequenz Pressemitteilungen der Buchmesse per Mail reinkamen und auch auf Twitter war die Aufregung und Vorfreude richtig spürbar.

Es wurden so viele tolle Veranstaltungen angeboten, dass man sich hätte klonen müssen, um überall dabei zu sein.

Letzlich habe ich für mich ein paar Veranstaltungen anvisiert, wollte mich aber in erster Linie treiben lassen, das Flair aufnehmen und nicht total gestresst über die Messe hetzen.

 

Mittwoch, der 11.10. 2017

Ich habe den Mittwoch genutzt, um mir einen Überblick über die Hallen und Aussteller zu erarbeiten, was mir nur tendenziell gelungen ist. Manchmal war ich zum x-ten Mal in einer Halle, habe immer wieder neue Ecken entdeckt und den richtigen Ausgang irgendwie doch nicht wieder gefunden ;).

Was ich sehr genossen habe, war in den “ Büchern zu schwelgen“. Von Stand zu Stand zu gehen, Bücher anfassen, reinlesen – auf die Wunschliste!

Freundlicherweise hat mir Thorsten Bader sein Buch “ Logbuch zum Glück- Nimm Kurs auf Deine Ziele“ geschenkt, das sogar mit einer App kombiniert ist. Ich werde gerne darüber berichten, wenn ich es gelesen habe. Danke noch mal von hier aus!

Bei der “ Süddeutschen Zeitung“ habe ich Ulrich Wickert zugehört, wie er über das Thema “ Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen erzählte“. Charmant berichtete er über sein neues Buch und darüber, dass man erst die Deutschen verstehen muss, um den Unterschied zu den Franzosen zu erkennen. So will lt. Wickert bspw. in Frankreich jedes Kind Präsident werden, wenn allerdings in Deutschland ein Kind sagen würde es will Bundeskanzler werden, so käme wohl eher ein “ lern lieber was Gescheites“.

Auf der Bühne von Arte TV gab es unter dem Titel “ Frankfurt auf Französisch“ ein sehr amüsantes Gespräch mit der belgischen Autorin Amélie Nothomb. Sie berichtet darüber, wie Sie täglich mindestens vier Stunden schreiben muss, um sich wohlzufühlen. Dafür steht Sie dann auch ggf. um 4. Uhr früh auf, was dazu führt, dass “ man bereits um 10 Uhr einen Champagner trinken kann“.

Donnerstag, der 12.10.2017

Am Donnerstag habe ich mich sehr auf die Veranstaltung von Hoffmann und Campe “ Auf ein Croissant mit unseren Autoren“ gefreut. Insbesondere auf meine Lieblingsschriftsteller Gregoire Delacourt. Leider war dieser erkrankt. Doch ich hatte das große Vergnügen in sehr entspannter Atmosphäre Lorraine Fouchett und Antoine Laurain kennenzulernen.

Lorraine Fouchett stellte Ihr Buch “ Ein geschenkter Anfang“ vor. Sie selbst lebt teilweise in Paris und auf der Ile de Groix in der Bretagne.

Ich habe Sie als eine bemerkenswerte Frau kennengelernt, die sehr freundlich und kommunikativ ist.

Sehr inspirierend erzählte sie von Ihrem Leben auf der kleinen bretonischen Insel und wie schön sie es findet, dass die von ihr kreierten Figuren bei jedem Leser eine neue Persönlichkeit bekommen.

Ich habe direkt begonnen “ Ein geschenkter Anfang“ zu lesen und werde demnächst hier davon berichten.

Antoine Laurain begeistert mit seinen Büchern “ Der Hut des Präsidenten“, “ Liebe mit zwei Unbekannten“, “ Das Bild aus meinem Traum“, “ Die Melodie meines Lebens“.

Auch diese Begegnung war sehr charmant und humorvoll. Jetzt freue mich auf mein signiertes Exemplar von “ Der Hut des Präsidenten“. Die Rezension zu „Liebe mit zwei Unbekannten“ folgt hier in einigen Tagen.

Freitag, der 13.10.2017

Am Freitag konnte ich leider nur zu “ Happy Hour“ des Bloggeportals fahren und kam somit erst auf die Messe, als schon viele diese wieder verliessen. Bei Random House habe ich in entspannter Atmosphäre einige nette Blogger kennengelernt. Leider habe ich es dann verpasst Udo Lindenberg auf der Bühne zu sehen. Sein Autritt hätte mich schon mal interessiert, nachdem ich das Hörbuch von Benjamin von Stuckrath Barre “ Panikherz“ gehört hatte.

Samstag, der 14.10.2017

Der Samstag stand unter dem Motto “ Extrem volle Messe mit Kind“!

Es war direkt im Parkhaus zu merken, dass die Messe nicht mehr ausschliesslich von Fachbesuchern besucht werden konnte, extrem voll war es von daher. Mit Kind an der Hand [sich bloß nicht verlieren (!)] ging es dann vor allem durch die Halle 3 mit den Kinderbuchverlagen. Hier einmal ein großes Lob an das Personal der unterschiedlichen Messestände, denn trotz größtem Andrang, waren alle sehr freundlich und hatten sich tolle Aktionen für die Kinder ausgedacht.

Am Stand des Lingen Verlag haben wir die nette Katja Haas kennengelernt, die uns Karten und eine Signatur im Handlettering schrieb. Wir sind mitterlweile schon schön am Üben in Ihrem Buch “ Handlettering- Schöne Schriften Schritt für Schritt“- Dankeschön!

 

 

 

Überrascht wurden wir dort auch mit leckeren Keksen von Marian Moschen, der uns sein Buch “ Mann backt Glück“ signierte. Ich hatte gar nicht geplant ein Backbuch mitzunehmen, aber dieses bietet einen Querschnitt durch die tollsten Kuchen und Torten- mit der Diät wird´s so nix ;).

 Fazit:

Segen und Fluch zugleich, wenn man relativ nah an der Messe wohnt, kann man zwar öfter hin, allerdings bleibt “ der Alltag“ bestehen, mit der Organisation von Haushalt, Kinder etc.. Das hat auch dazu geführt, dass ich es leider nicht geschafft habe, am Bloggertreffen teilzunehmen. Das war sehr schade, hätte ich doch so gerne noch ein paar “ Gesichter hinter den Blogs“ kennengelernt. Ich hoffe dann auf das nächste Jahr!

Wunderbar ist es zu sehen, wieviele Menschen Interesse an Büchern haben, dass läßt doch hoffen…

 

 

5 Kommentare

  1. Oktober 16, 2017 / 3:18 pm

    Huhu,

    Udo Lindenberg habe ich auch leider verpasst, sehr schade.
    Für mich war die Messe auch sehr anstrengend und sehr viel zugleich,
    trotzdem war es mal wieder ein tolles Erlebnis. wie Du schon sagst Segen und Fluch zugleich 🙂

    Liebe Grüße
    Konzi

  2. Oktober 16, 2017 / 4:35 pm

    Hallo Isabel,
    schöner Bericht von der Messe, danke dafür. Gerade von Mittwoch und Donnerstag zu lesen, war nett, da ich ja an den Tagen nicht da sein konnte.
    Hoffentlich klappt es mit uns im nächsten Jahr, ich würde mich freuen. Oder beim Litcamp in Heidelberg ;-).
    Liebe Grüße,
    Corinna

    • Isabel Fredriksson
      Oktober 17, 2017 / 6:47 am

      Liebe Corinna, ja hoffe auch, dass es mit dem litcamp wieder klappt, würde mich sehr freuen:)

  3. Oktober 31, 2017 / 3:05 pm

    Ich habe es auch endlich mal geschafft, mir deinen Blog anzuschauen! 🙂 Gefällt mir hier!
    Es war jedenfalls sehr schön mit euch bei der Happy Hour! Vielleicht sehen wir uns ja bei der nächsten Messe 😉

    Liebe Grüße,
    Katharina

    • Isabel Fredriksson
      November 1, 2017 / 9:37 am

      Hallo Katharina, schön, dass Du vorbeigeschaut hast. Ich fand das Treffen auch schön. Vielleicht bis nächstes Jahr in Leipzig?!
      Liebe Grüße

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