„Winterzauber in Paris“ von Mandy Baggot

Das Buch “ Winterzauber in Paris“ von Mandy Baggot ist im Goldmann Verlag erschienen und wurde mir freundlichenerweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Darum geht es:

Ava wurde von ihrem Freund betrogen und ihre Mutter will aus ihr immer noch ein Model machen. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Debs, die Ava kurzerhand mit nach Paris nimmt um sie auf andere Gedanken zu bringen. Sie erkunden das winterliche Paris und Ava trifft auf den geheimnisvollen Fotograf Julien.

So hat es mir gefallen:

Bei “ Winterzauber in Paris“ hat mich direkt das Cover angesprochen. Ich freute mich auf eine romantische Geschichte im weihnachtlichen Paris, die ich mit einer Tasse Tee gemütlich auf meinem Sofa lesen konnte. Leider hat das nicht so gut geklappt. Der Roman mit seinen 474 Seiten konnte mich leider nicht begeistern. Nachdem ich im ersten Drittel recht kämpfen musste, nimmt er zumindest ab der zweiten Hälfte etwas mehr Fahrt auf. Das Buch beginnt mir leider zu clicheehaft, so dass ich das Gefühl habe ich kenne die Geschichte schon. Die Clichés hinsichtlich Paris/ Frankreich sind mir dann auch zu plump. So will Ava immer Camembert essen.

“ >Wir haben Rotwein bestellt,< sagte Didier> mögt ihr französischen Rotwein?< > Und wie!< antwortete Debs > Besonders, wenn man ihn in Paris trinken kann>“

Ava, die Hauptperson, ist mir gerade Anfangs viel zu zickig und kindisch, was nicht dazu passt, dass sie eine erfolgreiche Immobilienmaklerin für Luxuswohnungen sein soll. Die Hauptpersonen haben klassische Konflikte mit Ihrem Vater bzw. der Mutter. Diese Konflikte wirken stellenweise starr und nur oberflächlich betrachtet. Die Nebenpersonen sind teilweise sogar etwas besser gelungen als die Hauptfiguren. Zum Ende hin wird das Buch etwas besser, aber ein romantischer Funke ist bei mir leider nicht übergesprungen. Vielleicht war auch der Versuch so viel an Nebengeschehnissen einzubauen problematisch. Schade, denn es gab einige gute Ansätze aus denen man sicher etwas mehr hätte machen können.

Letzlich wirkt ein Roman auf jeden Leser anders und es wird sicher auch einigen gefallen, für mich war es leider nicht das richtige Buch.

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